Viele der bestehenden Vereine leisten wichtige Beiträge zur Selbstvertretung. Ihre Mitglieder investieren Zeit und Mühen, um in zermürbenden Ausschüssen zu sitzen, Gesetzesvorhaben zu begleiten und zu korrigieren und Freizeitangebote für Menschen aus der Community zu organisieren. Doch zu viele von ihnen stehen immer noch in der Tradition der Wohlfahrt. Sie hinterfragen nicht die machtstrukturellen Grundlagen des Problems. Im einundzwanzigsten Jahrhundert sind zwar in Deutschland auch bereits Organisationen entstanden und größer geworden, die mehr politisch und aktivistisch arbeiten. Doch noch sind es zu wenige. Das Anti-ableistische Netzwerk will genau hierzu einen Beitrag leisten.
Wir brauchen keine Bamherzigkeit. Wir brauchen Empowerment, Selbstorganisation und (diskursive) Macht. Wir müssen dafür eintreten, dass irgendwann tatsächlich gilt: Nichts über uns ohne uns!

Ausführliche Bildbeschreibung
Das Bild zeigt die Fassade eines mehrstöckigen Gebäudes mit mehreren Fenstern, die alle mit geschlossenen oder teilweise geschlossenen Rollläden versehen sind. Im oberen Bereich des Gebäudes hängt ein weißes Banner mit schwarzer Schrift, auf dem steht: „NICHTS ÜBER UNS OHNE UNS“. Vor dem Gebäude sind grüne Blätter von Bäumen zu sehen, die teilweise den Blick auf die Fassade verdecken. Auf dem Balkon oberhalb des Banners sind einige Pflanzen und eine bunte Windmühle sichtbar. Das Wetter scheint sonnig zu sein, da Schatten auf der Fassade zu erkennen sind.