Wer über Inklusion sprechen möchte, muss Machtverhältnisse und Normvorstellungen hinterfragen, sowohl auf gesellschaftlicher Ebene als auch mit Blick auf sich selbst. Kurz gesagt: Er*sie muss sich mit Ableismus beschäftigen, der systematischen Abwertung und Benachteiligung von Menschen mit Behinderung.
Unsere Anti-Ableismus-Trainings bieten einen geschützten, wenn auch herausfordernden Raum für genau diese Auseinandersetzung. In interaktiven Modulen verbinden wir Reflexion, Wissen und Erfahrung: Wir arbeiten praktisch mit Planspielen, Fallarbeit, Übungen zu eigenen Vorannahmen und Vorurteilen, Gruppendiskussionen und kompaktem Theorieinput.
Je nach zur Verfügung stehender Zeit beinhalten unsere Anti-Ableismus-Trainings u. a. folgende Aspekte:
Ausführliche Bildbeschreibung
Eine Gruppe von sechs Personen in einem Raum, der wie ein Seminar- oder Besprechungsraum aussieht. Drei Personen sitzen auf einem langen weißen Tisch, zwei davon sitzen auf dem Tisch, eine Person steht davor. Die Person, die steht, trägt ein schwarzes T-Shirt und helle Jeans. Die sitzenden Personen tragen ein schwarzes Tupac-T-Shirt und ein graues Strickoberteil mit Jeans-Shorts. Im Hintergrund sitzen drei weitere Personen auf dem Boden, die sich unterhalten. Links im Bild steht ein Flipchart mit einer Mindmap, in deren Mitte das Wort „MACHT“ steht. Darunter und darum herum sind weitere Begriffe geschrieben, die mit Linien verbunden sind, aber sie sind schwer lesbar. Auf dem Tisch liegen einige Stifte, ein Tablet und eine Wasserflasche. Der Raum hat eine gelbe Wand und große Fenster mit Jalousien, durch die Licht einfällt.
Du lernst
eigene Annahmen und Glaubenssätze über Behinderung als Vorurteile zu erkennen und zu reflektieren,
das Vorhandensein dieser Vorurteile und ableistischer Gesellschaftsstrukturen als Folge von ungleicher Machtverteilung zu verstehen,
verschiedene Erklärungsansätze kennen, die analysieren, was Behinderung überhaupt ist und wie dieser Begriff gesellschaftlich konstruiert wird,
Verbindungen zu anderen Diskriminierungsformen wahrzunehmen,
Barrieren physischer und vor allem gesellschaftlicher Art zu identifizieren,
wichtige Begriffe unterscheiden zu können,
welche Handlungsmöglichkeiten du selbst als nicht-betroffene Person hast,
was politisch zu tun ist, um Ableismus zu überwinden.
Ausführliche Bildbeschreibung
Eine Szene in einem Klassenzimmer oder Seminarraum mit zwei Frauen, die an einem weißen Tisch sitzen und von hinten zu sehen sind. Die Frau links trägt ein schwarzes Oberteil und hat dunkle, lockige Haare, die zu einem Pferdeschwanz gebunden sind. Sie schreibt mit einem blauen Stift auf ein weißes Blatt Papier, das in einer schwarzen Mappe liegt. Vor ihr steht ein türkisfarbenes Federmäppchen. Die Frau rechts trägt ein helles, kurzärmliges Oberteil und hat kurze braune Haare. Sie hält einen roten Stift in der rechten Hand und hat ein Notizbuch sowie einen roten Brillenetui auf dem Tisch vor sich. Auf dem Tisch steht außerdem eine Wasserflasche. Der Boden ist aus grauem Stein oder Fliesen.
Unsere Trainings richten sich an alle, die sich mit ableismuskritischem Denken vertraut machen wollen, konkrete Handlungsmöglichkeiten entwickeln möchten und dabei auch zur persönlichen Reflexion bereit sind: Fachkräfte, Organisationen, Teams, Aktivist*innen und interessierte Einzelpersonen.
Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern um Haltung – und darum, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen für eine Gesellschaft, in der niemand aufgrund einer Behinderung ausgeschlossen wird.
Sei dabei
Mach mit und vereinbare jetzt einen Termin für dein Anti-Ableismus-Training!
Wir sind alle ableistisch sozialisiert worden. Das konnten wir nicht beeinflussen. Wie wir aber zukünftig handeln, persönlich und gesellschaftlich, das liegt in unserer Hand. Deshalb bist du herzlich willkommen, egal ob du dich schon länger mit Diskriminierung beschäftigst oder erste Schritte in die Thematik machen möchtest.